Samstag, 17. September 2011

Abendlied eines Sozialarbeiters

Abendlied eines Sozialarbeiters
Es ist ein Elend
wenn Deutschland brennt,
doch kaum einer kennt,
WAS da schmerzt und brennt;

Wenn die Gemeinheit
steht im Gesetz
und die All-Gemeinheit
glaubt der politischen Hetz,

Wenn dein Hartz IV
am 1. des Monats nicht kommt
und die Antwort DIR
wie Lüge vorkommt;

Wenn Arbeitslosigkeit
zur Strafe verkommt
und Erbarmungslosigkeit
sich in der Beförderung sonnt;

Wenn man von Leistung spricht,
aber Kürzung meint,
der Teufel in der Verkleidung des Helfers erscheint;

Wenn du, von Krankheit gezeichnet,
entdeckst voller Frust,
dass alles was hilft, du selbst zahlen musst -
Versicherung nur Kosten auszeichnet,

Wenn die Gesellschaft sich spaltet,
aus Geiz Hoffnungs-los veraltet,
Reiche nur unter Reichen wohnen
und Leiharbeit NIE wird sich lohnen;

Wenn Geld statt ZAHLUNGS - nur DRUCK-MITTEL ist,
der Zins völlig ungeniert
ganze Staaten ruiniert,
der Spekulant samt Gewinn sich verpisst;

Wenn der Welthandel wieder den Sklaven kennt,
weil er restlos ungehemmt,
nur das Recht des Kapital-Stärkeren anerkennt;

Die Ratten in den alten Kanälen bestens gedeihen :
wird die Geschichte nie mehr verzeihen,
dass CHRISTLICH wir uns nannten -
und die Erde verbrannten.
Karl-Heinz Falkenburger, 17.09.2011

Montag, 18. Juli 2011

Globale Währung von Chinesen gefordert

Im Juli 2009 habe ich in meiner www.politikdesich.de bereits eine globale Währung als logische Entwicklung skizziert : den "Unit"
Nur 2 Jahre später fordert der chinesische Zentralbankchef Zhou Xiaochuan eine "überhoheitliche Leitwährung, die von einer globalen Institution wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gemanagt wird." So zu lesen am 12.07.2011 in einer Regionalzeitung (Schwabo). Die Chinesen sehen den Dollar, nachdem dessen Golddeckung aufgegeben wurde und die Staatsverschuldung der USA ihr Limit im August 2011 erreicht hat, als ungeeignet an, die Rolle als weltweite Leitwährung weiter zu erfüllen.
Würde nicht das gesamte Erdölgeschäft in Dollar abgewickelt, hätte der Dollar schon längst seine Bedeutung eingebüßt.
Kommt die Weltwährung allerdings OHNE eine vertiefte Einsicht in das Geldwesen, wird die Katastrophe uferlos. Wir müssen das Altern des Geldes (R. Steiner) bis dahin als zwingende Notwendigkeit erkannt haben, wenn wir nicht mit einer genauso ausufernden Weltwährung endgültig untergehen wollen. Bereits jetzt hat der spekulative Anteil der Geldgeschäfte jedes vertretbare Maß überschritten und die echten, wirtschaftlichen Vorgänge machen gerade mal noch 5 % der kursierenden Geldsumme aus. Unser Geld ist krank und schafft daher krankhafte Verhältnisse.
Mahner, wie Helmut Creutz, Margrit Kennedy, Bernd Senf müssen endlich Gehör finden oder es wird schallende Ohrfeigen von der einstürzenden Scheinwirklichkeit geben.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Darf's auch etwas mehr sein ? Demokratie für das 21. Jahrhundert

Meine Ideen zur Politik sind jetzt als e-book bei Amazon/Kindle ebooks erhältlich unter dem Titel "Darf's auch etwas mehr sein. Demokratie für das 21. Jahrhundert"
hier der link dazu :
http://www.amazon.de/Darfs-etwas-Demokratie-Jahrhundert-ebook/dp/B00534NZKA/ref=pd_rhf_p_img_1

Sie finden dort auch meine Autoren-Seite unter :
http://www.amazon.de/-/e/B0054RJT7O