Im Juli 2009 habe ich in meiner www.politikdesich.de bereits eine globale Währung als logische Entwicklung skizziert : den "Unit"
Nur 2 Jahre später fordert der chinesische Zentralbankchef Zhou Xiaochuan eine "überhoheitliche Leitwährung, die von einer globalen Institution wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gemanagt wird." So zu lesen am 12.07.2011 in einer Regionalzeitung (Schwabo). Die Chinesen sehen den Dollar, nachdem dessen Golddeckung aufgegeben wurde und die Staatsverschuldung der USA ihr Limit im August 2011 erreicht hat, als ungeeignet an, die Rolle als weltweite Leitwährung weiter zu erfüllen.
Würde nicht das gesamte Erdölgeschäft in Dollar abgewickelt, hätte der Dollar schon längst seine Bedeutung eingebüßt.
Kommt die Weltwährung allerdings OHNE eine vertiefte Einsicht in das Geldwesen, wird die Katastrophe uferlos. Wir müssen das Altern des Geldes (R. Steiner) bis dahin als zwingende Notwendigkeit erkannt haben, wenn wir nicht mit einer genauso ausufernden Weltwährung endgültig untergehen wollen. Bereits jetzt hat der spekulative Anteil der Geldgeschäfte jedes vertretbare Maß überschritten und die echten, wirtschaftlichen Vorgänge machen gerade mal noch 5 % der kursierenden Geldsumme aus. Unser Geld ist krank und schafft daher krankhafte Verhältnisse.
Mahner, wie Helmut Creutz, Margrit Kennedy, Bernd Senf müssen endlich Gehör finden oder es wird schallende Ohrfeigen von der einstürzenden Scheinwirklichkeit geben.
Montag, 18. Juli 2011
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